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Drei persönliche Erkenntnisse aus der Corona-Zeit

Es ist wieder Sommer und die Corona-Beschränkungen gelockert. Zeit für einen persönlichen Rückblick auf die letzten eineinhalb Jahre. So lange leben wir bereits in einer Pandemie mit Kontaktreduzierung, Maskenpflicht, Lockdowns, Homeoffice und immer wieder Home Schooling. Glücklicherweise hat mich die Pandemie nicht meine Existenz gekostet, ich musste keine Doppelschichten im Krankenhaus schieben und mir wurden auch keine Angehörigen oder Freunde genommen. Diese privilegierte Situation weiß ich absolut zu schätzen. Trotzdem hat die Pandemie mein Leben verändert.


Meine drei wichtigsten Erkenntnisse aus den letzten eineinhalb Jahren:


1. Online und remote rocks

Kurz vor dem ersten Lockdown bin ich umgezogen. Meine neue Wohnung ist größer, heller und hat einen Balkon. Aufgrund der Kontaktbeschränkungen war an eine Einzugsparty nicht zu denken. Dafür gab es genug Zeit, um an dem noch ungewohnten Ort anzukommen. Zwei Wochen später hieß es: "Bleibt lieber im Home Office". Es geht auch remote: Arbeiten von daheim, Online-Meetings mit den Kollegen und sogar Workshops konnten durch kreative Ideen virtuell stattfinden. Kontakt halten zu Familien und Freuden funktionierte online. Wir haben sogar Motto-Partys über Zoom abgehalten, das hat uns in der einsamen Lockdown Zeit zusammengeschweißt. Während des restlichen Jahres habe ich die Kurzarbeit genutzt, um einen Aufbaustudiengang bei einer Fernuni zu absolvieren. Die Prüfungen habe ich am Ende sogar von daheim aus geschrieben… Na, geht doch 😉


2. Selbstreflektion ist der Schlüssel

Die Corona-Zeit hat meinem durchgetakteten Leben als Marketing Managerin und geschiedener Mutter zweier Söhnen Geschwindigkeit rausgenommen. Viele Termine wie Fußball, Bouldern, Kindergeburtstagsfeiern sind weggefallen und ich habe mir Fahrzeit gespart. Das bedeutet mehr Zeit, um runter zukommen und aufzuatmen. Wenn die Jungs beim Papa sind, war ich allein. Ich musste mit vielen Momenten der Einsamkeit klar kommen. Und genau hier begann mein Selbstfindungsprozess! Ich reflektierte meine Gedanken und wurde mir einigen Glaubenssätzen und Muster bewusst. Dann stellte ich mir die Frage: „Wer bin ich eigentlich?“ und malte mir ein Bild von meiner idealen Zukunft. Darauf basierend erstellte ich mir Visionen für Lebensbereiche wie Beziehung, Arbeit und Köper. Außerdem definierte ich meine wichtigsten Werte, die ich auf dem Weg zu meinen Zielen führen sollen. Ein längerer Prozess, der mit bewusst werden begann und schließlich zur Selbstakzeptanz führte.


3. Kreativität befreit

Schon mein ganzes Leben begleitet mich das Gefühl, dass mir etwas fehlt. Die Bewusstwerdung vieler Gefühle und Gedanken und die dadurch gewonnen Selbstakzeptanz beruhigten mein schmerzhaftes Sehnen. Ich fühlte mich zunehmend erfüllt und in Frieden mit mir. Daraufhin folgte ein starker Drang mich auszudrucken. Eine andere Sehnsucht ist in mir erwacht. Ich habe mich an mich selbst erinnert. Und wieder Zugang zu meiner Kreativität gefunden. Nach vielen stummen Jahren fliesen wieder Worten aus mir. Texte und Gedichte suchen ihren Weg aufs Papier. Wenn du dich dafür interessierst, lass es mich wissen. Ich teile das gerne mit dir.




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